Hardware · Systemanforderungen

Sridu-Systemanforderungen

Was dein Computer braucht, damit Sridu deine Darts zählt. Die Sridu-Systemanforderungen beruhen auf echten Messungen in der App. Zwei Kameras laufen auf einem Laptop von 2017, für drei sollte der Rechner höchstens ein paar Jahre alt sein.

  • Integrierte Grafik reicht
  • Jeder Mac mit Apple Silicon
  • Chrome oder Edge, keine Installation
  • Kein Gaming-PC nötig
Minimum

Läuft gut mit 2 Kameras bei 720p

  • Kameras2 Webcams bei 720p
  • Prozessor4 Kerne, so schnell wie ein Laptop von 2017
  • Arbeitsspeicher4 GB
  • GrafikIntegrierte Grafik, die HD-Videos abspielt
  • USBEin USB-Port pro Kamera, kein Hub
  • BrowserChrome oder Edge ab Version 111
Empfohlen

3 Kameras, alle Effekte an, mit Reserve

  • Kameras3 Webcams bei 720p
  • Prozessor6 Kerne, etwa ab 2022
  • Arbeitsspeicher8 GB
  • GrafikIntegrierte Grafik reicht
  • USBEin Port pro Kamera, beim Laptop auf beiden Seiten
  • BrowserAktueller Chrome oder Edge

Auf einen Blick

Sridu-Systemanforderungen für zwei, drei und vier Kameras

Das Minimum reicht für zwei Kameras. Mit der empfohlenen Ausstattung laufen die üblichen drei Kameras mit allen Effekten, und es bleibt noch Reserve. Die letzte Spalte gilt für vier Kameras bei 1080p, mehr kann Sridu nicht nutzen.

KomponenteMinimumEmpfohlen4 Kameras, 1080p
Kameras2 Webcams bei 720p3 Webcams bei 720p4 Webcams bei 1080p
Prozessor4 Kerne, so schnell wie ein Laptop von 20176 Kerne, etwa ab 20226 Kerne oder mehr, etwa ab 2023
z. B. DesktopIntel Core i3-8100 · Intel Core i5-6500Intel Core i5-12400 · AMD Ryzen 5 5600Intel Core i5-13400 · AMD Ryzen 5 7600
z. B. LaptopIntel Core i5-8250U · ein Mini-PC mit Intel N100Intel Core i5-1235U · AMD Ryzen 5 7640UAMD Ryzen 7 7840U · Intel Core Ultra 7 155H
z. B. AppleJeder Mac mit Apple SiliconJeder Mac mit Apple SiliconJeder Mac mit Apple Silicon
Arbeitsspeicher4 GB8 GB8 GB oder mehr
GrafikIntegrierte Grafik, die HD-Videos abspieltIntegrierte Grafik reichtIntegrierte Grafik reicht
USBEin USB-Port pro Kamera, kein HubEin Port pro Kamera, beim Laptop auf beiden SeitenUSB-3-Ports an zwei getrennten Controllern
BildschirmEin Laptop-Bildschirm mit 1280 × 7201920 × 1080 oder ein Fernseher per HDMI1920 × 1080 oder mehr, dazu ein Handy als zweiter Bildschirm
BrowserChrome oder Edge ab Version 111Aktueller Chrome oder EdgeAktueller Chrome oder Edge
SystemWindows 10, macOS 12, Linux oder ChromeOSWindows 11, ein aktuelles macOS oder LinuxWindows 11, ein aktuelles macOS oder Linux
InternetZum Laden der App. Online-Spiel: etwa 1 Mbit/s pro RichtungFürs Online-Spiel etwa 1 Mbit/s pro RichtungFürs Online-Spiel etwa 1 Mbit/s pro Richtung

Wie viele Kameras du nutzt, bestimmt die Last. Jede Kamera macht ständig Arbeit, auch wenn gerade niemand wirft. Spielmodus, Spielerzahl und Online-Spiel ändern daran kaum etwas.

Reicht mein Computer?

Prüf deinen Computer

Wähl die Zahl der Kameras, die Auflösung und den Prozessor, der deinem am nächsten kommt. Das Ergebnis beruht auf derselben Formel wie die Tabelle oben.

Kameras
Auflösung

Deiner fehlt? Nimm einen ähnlich alten aus derselben Klasse. Im Stromsparmodus ist ein Laptop langsamer, als sein Name vermuten lässt.

Läuft flüssigReichlich Reserve. Alle Animationen können an bleiben, und Sridu zählt so schnell, wie die Kameras es zulassen.
  • Auslastung Haupt-Thread49 %
  • Lastspitze (neuer Dart)59 ms
  • Video dekodieren, andere Threads0,4 von 11 Threads

Du weißt nicht, welchen Prozessor du hast? Unter Windows findest du ihn unter Einstellungen › System › Info, auf dem Mac im Apple-Menü unter „Über diesen Mac“. Oder du probierst es gleich aus. Die Demo in der App lässt die komplette Erkennung auf drei simulierten Kameras laufen und zeichnet die Kamerabilder sogar selbst. Läuft die Demo flüssig, ist dein Computer bereit.

Teil für Teil

Worauf es ankommt

Weil Sridu im Browser läuft, sind manche Teile deines Computers viel wichtiger als andere.

  • Tempo pro Prozessorkern. Der Browser beobachtet das Board, vermisst die Darts und zeichnet das Spiel, und zwar alles nacheinander auf einem einzigen Kern. Wie schnell dieser Kern ist, zählt deshalb viel mehr als die Zahl der Kerne.
  • Ein paar freie Kerne. Jede Kamera schickt 30 komprimierte Bilder pro Sekunde, und der Browser dekodiert sie auf den übrigen Kernen. Für zwei oder drei Kameras reichen vier Kerne locker.
  • Grafik. Jede integrierte Grafik, die HD-Videos abspielt, reicht aus. Eine Gaming-Grafikkarte brauchst du nie.
  • Arbeitsspeicher. In unserem Test brauchte der Browser mit Sridu etwa 1,2 GB bei zwei Kameras und 1,8 GB bei vier Kameras mit 1080p. Zusammen mit dem Betriebssystem reichen 4 GB für zwei Kameras, mit 8 GB hast du Luft für mehr.
  • USB. Eine 720p-Kamera schickt etwa 40 bis 65 Mbit/s, bei 1080p ist es ungefähr das Doppelte. Hängen mehrere Kameras an einem Hub oder einem USB-2-Port, kann die Bandbreite knapp werden. Gib deshalb jeder Kamera ihren eigenen Port.
  • Bildschirm. Die Spielansicht passt auf einen Laptop-Bildschirm mit 1280 × 720. Als App installiert bekommt sie auch den Platz, den sonst Tabs und Adressleiste belegen. Ein größerer Bildschirm oder ein Fernseher ist angenehmer, und ein Handy am Oche taugt gut als zweiter Bildschirm.

Für Neugierige

Wie wir die Werte ermittelt haben

Wir haben jeden Schritt der Erkennung direkt in der App gemessen und daraus ein Zeitbudget errechnet. Es zeigt, wie viel von jeder Sekunde die einzelnen Schritte brauchen.

  • 3,5 mszum Beobachten eines Kamerabilds bei 720p4,1 ms bei 1080p · 14-mal pro Sekunde
  • 7,5 mspro Kamera für einen genauen Blick auf einen neuen Dart9,0 ms bei 1080p · bis zu 4 Blicke pro Dart
  • 0,7 svom Einschlag bis zur WertungMedian bei 3 Kameras, meist Warten, bis der Dart ruhig steckt
  • 2,3 mszum Dekodieren eines Kamerabilds (MJPEG, 720p)5,0 ms bei 1080p · 30-mal pro Sekunde, auf den anderen Kernen

Was wir gemessen haben

  1. Der TestrechnerEin Apple M4 mit Chrome in einem 1440 × 900 großen Fenster, darin die Spielansicht eines X01-Matches.
  2. Echte App, simulierte KamerasDer Demo-Modus speist eine bis vier simulierte Kameras mit Bildern eines Boards samt geworfener Darts. Die Erkennung läuft darauf genauso wie auf echten Webcams, bei 720p und bei 1080p.
  3. Jeder Schritt gemessenWir haben das Beobachten gemessen (jede Kamera etwa 14-mal pro Sekunde), den genauen Blick auf jeden neuen Dart, die Kalibrierung und die Gesamtlast im Browser. Fürs Beobachten sind das Tausende Messwerte, dazu Dutzende Darts pro Aufbau. Wir nehmen jeweils den Median.
  4. Das Video dekodierenEchte Webcams schicken MJPEG. Wir haben gemessen, wie lange es dauert, ein solches Bild zu dekodieren, und zwar mit der gleichen Art Decoder, die auch Browser verwenden.

Wie daraus Anforderungen wurden

  1. ZusammenzählenDas Beobachten kostet Kameras × 3,5 ms × 14 pro Sekunde. Dazu kommen die genauen Blicke auf neue Darts und etwa 110 ms pro Sekunde für das Spiel auf dem Bildschirm und den Browser selbst.
  2. Auf deinen Prozessor umrechnenWir vergleichen seinen Single-Thread-Wert bei PassMark mit den 4493 Punkten des M4. Bei echtem Browser-Code liegen Prozessoren weiter auseinander, als dieser Wert zeigt. Deshalb vergrößern wir jeden Abstand absichtlich und nehmen das Verhältnis hoch 1,5.
  3. Grenzen festlegenFlüssig heißt: Der Hauptkern des Browsers ist höchstens die Hälfte der Zeit beschäftigt, und die Lastspitze bleibt unter 100 ms. Spielbar heißt: höchstens 85 % Auslastung, und ein neuer Dart ist nach etwa 0,2 Sekunden vermessen.
  4. Ergebnis prüfenWir haben den Testrechner mit den Bordmitteln von Chrome absichtlich gebremst und noch einmal gespielt. Er hat weiter jeden Dart gezählt, auch dort, wo ihn die Formel schon als zu langsam einstuft. Die Formel liegt also auf der sicheren Seite. Einzelne Durchläufe wichen um bis zu ein Fünftel voneinander ab, ein Grund mehr für großzügige Grenzen.

Eine Sekunde Arbeit mit drei Kameras

  • Apple M4, unser Testrechner27 %
  • Intel Core i5-10400, geschätzt63 %
  • Intel Core i5-8250U, geschätzt101 %
Board beobachtenDarts vermessenSpiel zeichnenFreiGrenzen: flüssig bis 50 %, spielbar bis 85 %

Unser Rechner, absichtlich gebremst

  • ungebremst23 %Wertung nach 0,66 s · Beobachten 14,3/s · Zeichnen 60 fps
  • 2× langsamer39 %Wertung nach 0,68 s · Beobachten 14,3/s · Zeichnen 59 fps
  • 3× langsamer60 %Wertung nach 0,74 s · Beobachten 14,2/s · Zeichnen 58 fps
  • 4× langsamer75 %Wertung nach 0,80 s · Beobachten 14,0/s · Zeichnen 50 fps
  • 6× langsamer98 %Wertung nach 0,94 s · Beobachten 13,4/s · Zeichnen 28 fps
Drei Kameras bei 720p auf dem Testrechner, mit Bordmitteln von Chrome gebremst. Der Balken zeigt, wie ausgelastet der Hauptkern war.

Was wir nicht messen konnten: echte Webcams unter Windows und Linux sowie ältere Prozessoren selbst. Die Zahlen für andere Computer sind Schätzungen auf Basis von Benchmark-Werten. Außerdem kann ein Laptop im Stromsparmodus viel langsamer sein, als sein Name vermuten lässt. Im Zweifel probier die Demo aus.

Langsamer Rechner?

So holst du mehr heraus

Jeder dieser Punkte ist in einer Minute erledigt. Probier sie nacheinander aus. Stimmen eher die Punkte nicht als das Tempo, hilft Erkennung verbessern.

  • Bleib bei 720p. Die Kameraauflösung stellst du auf der Kameraseite ein. 720p ist voreingestellt, und für den genauen Blick auf einen Dart nutzt Sridu ohnehin höchstens etwa 1100 Pixel Breite. 1080p bringt also kaum etwas.
  • Schalte Animationen und Kamera-Scan aus. Beides findest du in den Einstellungen. Gezählt wird genauso wie vorher, es gibt nur weniger zu zeichnen, wenn ein Dart einschlägt.
  • Lass die Kamerabilder während des Spiels eingeklappt. So startet ohnehin jedes Spiel.
  • Nimm zwei Kameras. Schalte eine auf der Kameraseite ab. Auch zwei Kameras finden die Spitze, sie übersehen nur öfter Darts, die hinter anderen versteckt sind.
  • Gib jeder Kamera ihren eigenen USB-Port, ohne Hub, beim Laptop möglichst auf beiden Seiten. Startet eine Kamera nicht, teilt sie sich meist einen Port mit einer anderen.
  • Schließ andere Tabs und Programme, häng den Laptop ans Netzteil und stell den Energiemodus auf höchste Leistung.

FAQ

Gut zu wissen

Brauche ich eine Gaming-Grafikkarte?

Nein. Sridu rechnet auf dem Prozessor. Die integrierte Grafik jedes Laptops oder PCs aus den letzten Jahren reicht.

Braucht 1080p einen viel schnelleren Computer?

Kaum. Die Erkennung arbeitet ohnehin mit einer verkleinerten Kopie des Bildes, deshalb kostet das Beobachten pro Kamera nur etwa 20 % mehr. Stärker steigen das Dekodieren des Videos und die USB-Bandbreite, beide auf etwa das Doppelte.

Warum ist ein schneller Kern besser als viele Kerne?

Eine Webseite führt ihren Code im Browser auf einem einzigen Haupt-Thread aus. Sridus Erkennung, das Spiel und die Grafik teilen sich diesen einen Kern, also entscheidet sein Tempo. Die übrigen Kerne helfen nur beim Dekodieren des Videos.

Läuft Sridu auf einem Tablet oder Handy?

Das Spiel läuft auf dem Computer, an dem die Kameras hängen. Ein Handy oder Tablet eignet sich prima als zweiter Bildschirm. Es zeigt das Match live und kann Darts korrigieren, wenn du das erlaubst.

Was ist mit Firefox und Safari?

Sie funktionieren, aber ohne die Kamera-Regler für Belichtung, Fokus und Weißabgleich. Chrome und Edge geben Sridu Zugriff auf diese Regler, und damit erkennt Sridu die Darts zuverlässiger.

Und wenn mein Computer zu langsam ist?

Dann spielst du trotzdem jeden Spielmodus und gibst deine Darts von Hand ein, mit einem Tipp pro Dart aufs Board. Die Kameras sind optional.

Nächste Schritte

Wie es weitergeht

Probier Sridu auf deinem Computer aus

Öffne die App und starte die Demo. Sie lässt die komplette Erkennung auf drei simulierten Kameras laufen, eine Webcam brauchst du dafür nicht. Läuft die Demo flüssig, erfüllt dein Computer die Sridu-Systemanforderungen, und mit echten Kameras läuft es genauso.